Freitag, 11.5.2012, ab 20 Uhr Kneipe, ab 21 Uhr Konzert (pünktlich wegen Nachbar*innen!)
Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
Fertil Miseria aus der Punk-Metropole Medellin haben in den 22 Jahren seit ihrer Gründung wahrscheinlich schon auf jeder Bühne Kolumbiens und in zahlreichen lateinamerikanischen Ländern gespielt. Als eine der ganz wenigen kolumbianischen Hardcore und Punk Bands haben sie es dieses Jahr zum ersten Mal nach Europa geschafft und sind gerade auf großer Tour. Da wir diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen können, werden sie ganz spontan diesen Freitag in Düsseldorf auftreten.
Freut euch auf wütenden und politischen Hardcore Punk bei dem Sängerin und Band u.a. gegen Krieg, Vertreibung und Repression in Kolumbien und überall anschreien und spielen.
Dienstag, 22.5.2012, ab 19 Uhr Kneipe, ab 19.30 Uhr Vortrag und Diskussion und Diskussion Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
Die aktuelle politische Situation in Argentinien ist von Widersprüchen
geprägt. Unter der Regierung von Cristina Kirchner finden Repressionen/ Unterdrückungen gegen die Gewerkschafts- und Widerstandsbewegungen statt, andererseits wird ein Gesetz zur Renationalisierung des Öl-Konzerns Repsol gefördert.
Was steht hinter dieser Strategie? Soll der ehemalige staatliche Erdölkonzern YPF (Yacimientos Petrolíferos Fiscales) wieder verstaatlicht werden, um so ein besseres Leben für Alle zu gewährleisten?
In diesem Vortrag wird Lea Machado diese Widersprüche thematisieren und im Anschluss mit uns diskutieren. Zur Einführung wird es eine kurze Fotopräsentation geben.
Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf
Film- und Buchvorstellung, mit anschließender Diskussion
Dienstag, 19. Juni 2012, ab 19 Uhr Café, ab 19.30 Uhr Veranstaltung Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf, Eintritt frei
Ende 2007 trafen sich auf Einladung der zapatistischen Frauen 5.000 Frauen und Männer aus aller Welt Mitten im Lakandonischen Urwald, im äußersten Südosten Mexikos. Dabei waren die Rollen umgekehrt: Die Frauen sprachen, kümmerten sich um die Technik und übersetzten, während die Männer auf die Kinder aufpassten, Holz holten und die Klos putzten. Auf dem „Erste Treffen der zapatistischen Frauen mit den Frauen der Welt“ waren die zapatistischen Frauen die Protagonistinnen. Sie erzählten von ihrer Unterdrückung, ihren Kämpfen dagegen, ihren alltäglichen Problemen und ihren Erfolgen. Sie riefen alle Frauen auf, sich gegen Neoliberalismus und Patriarchat zu organisieren. Männer waren zu der dreitägigen Begegnung explizit eingeladen, allerdings unter der Voraussetzung, dass sie nur zuhören und nicht reden.
Nikola Siller (Gruppe B.A.S.T.A. und zwischenzeit e. V., Münster) begleitete das Treffen und die lebendigen Diskussionen. Was sie dort hörte, sah und erlebte veröffentlichte sie zusammen mit anderen Autorinnen in einer Buch- und Film-Edition. < Diese wird sie in der Veranstaltung vorstellen. Dabei berichtet sie über die Erfolge und Hindernisse der Zapatistinnen beim Kampf um Gleichberechtigung innerhalb und außerhalb der Bewegung, von ihren Rollen beim Aufbau der zapatistischen Autonomie und von ihren alltäglichen Kämpfen für ihre Rechte und ihre Würde als Frauen, als Indigene und als Arme. Auch möchten wir gemeinsam diskutieren, was dies für emanzipatorische Kämpfe hier bedeuten kann.
Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, gruppe f, Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW