Archiv für Oktober 2017

Solidarität mit den Opfern des staatlichen Massakers in Tumaco, Kolumbien!

versión en Español/spanische Version

Düsseldorf, 7.10.2017

An die Gemeinden Alto Mira und Frontera im Landkreis Tumaco, Kolumbien:
An unsere Compas des Congreso de los Pueblos, Kolumbien:
An unsere Compas in der ganzen Welt:

Mit Bestürzung und Wut haben wir erfahren, dass am 5.10. Polizei und Militär neun protestierende Kleinbäuer_innen der Gemeinden Alto Mira und Frontera im Landkreis Tumaco, Kolumbien, ermordeten, weitere 18 Personen schwer verletzten und anschließend deren Transport in Krankenhäuser verhinderten [1]. Direkt verantwortlich für dieses Staatsverbrechen ist der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger von 2016, Juan Manuel Santos. Die Einheiten, die diese abscheuliche Tat begingen, stehen unter seinem direkten Befehl.

Polizisten sowie ein Militärhubschrauber schossen wahllos auf die protestierenden Kleinbäuer_innen ein. Gewaltfrei protestierten diese seit mehreren Tagen für eine Unterstützung beim Aufbau neuer Lebensgrundlagen. Diese ist ihnen im Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla FARC zugesichert worden. Bisher hatten sie aus Mangel an Alternativen Cocasträucher angebaut, deren Anbau jedoch verboten ist. Während Polizeieinheiten ihre Felder zerstören, wird ihnen keine Möglichkeit geboten, anderweitig einen würdevollen Lebensunterhalt ihrer Familien zu sichern. Stattdessen werden ihre legitimen Proteste mit extremer staatlicher Gewalt beantwortet.

Dies ist nicht das erste massive Staatsverbrechen seit der Unterzeichnung des Abkommens zwischen kolumbianischer Regierung und FARC. Die Gewalt und das Morden des Staates richtet sich seitdem verstärkt gegen Organisationen und Aktivist_innen, die ihre Menschenrechte sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Gerechtigkeit einfordern [2, 3].

In unseren Augen und in denen vieler Kolumbianer_innen ist die Verleihung des Friedensnobelpreises an Juan Manuel Santos ein Hohn. Seine Einigung mit der FARC-Guerilla war vor allem durch wirtschaftliche Interessen motiviert. Seine Motivation ist, dass transnationale Konzerne so die Naturressourcen des Landes leichter ausbeuten können und die Unterdrückung der sozialen Rechte der Bevölkerung sowie der Forderungen nach wirtschaftlicher Gleichheit auch ohne die Legitimation eines inneren Krieges gelingt. Dies zeigt auch das staatliche Massaker vom 5.10.

Wir senden den Familien der Opfer und den betroffenen Gemeinden dieses Staatsterrorismus unsere Solidarität und fordern daher gemeinsam mit unseren Compas vom Congreso de los Pueblos [4] und vielen Basisorganisationen in Kolumbien:
- Einhaltung des Rechts auf Protest und politische Organisierung durch den Staat!
- Grundlegende Reform der Polizei und des Militärs, die von militärischen Geist des Krieges gegen einen inneren Feind durchzogen sind!
- Einhaltung der Vereinbarungen des Friedensvertrags durch die Regierung und deren Überprüfung durch internationale und zivilgesellschaftliche Organisationen!
- Ermöglichung einer sicheren und würdevollen Lebensgrundlage für die kolumbianischen Kleinbäuer_innen, insbesondere eine grundlegende Veränderung der Landverteilung und der kapitalistischen Marktstrukturen!
- Vollständige Aufklärung des Massakers in Tumaco und eine Bestrafung der Täter und ihrer Hintermänner!
- Aberkennung des Friedensnobelpreises für Juan Manuel Santos!

Wahrheit, Gerechtigkeit und umfassende Wiedergutmachung!

Eine solidarische Umarmung!
¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

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Weitere Informationen: Artikel „Staatliche Einsatzkräfte in Kolumbien verüben erneut Massaker“ (amerika21)

Solidaridad con l@s víctimas de la masacre de Tumaco en Colombia

deutsche Version/versión en Aleman

Düsseldorf, Alemania el 7 de Octubre del 20177

A las comunidades campesinas de Alto Mira y Frontera del Corregimiento, Municipio de Tumaco

A l@s compañer@s del Congreso de los Pueblos en Colombia

A l@s compañer@s en el resto del mundo

Con enorme consternación y enojo nos enteramos que el pasado 5 de octubre, miembros de la policía y el ejército colombianos asesinaron a ocho campesinos e hirieron a decenas de personas (a las cuales se les impidió el traslado a hospitales para su atención médica) en el municipio de Tumaco.

El directo responsable de este delito de estado es el presidente colombiano y Premio Nobel de la Paz, Juan Manuel Santos pues las unidades de seguridad estatales que cometieron este abominable acto están bajo su mando directo.

Policías desde tierra y miembros del ejercito desde un helicóptero, dispararon indiscriminadamente contra l@s campesin@s que se manifestaban pacíficamente desde dias antes por mejores condiciones de vida, pues eso les fué prometido en el Acuerdo de Paz entre el Gobierno Colombiano y las FARC. L@s campesin@s están por una sustitución de cultivos, concertada y progresiva, sin embargo, las fuerzas policiales destruyen sus cultivos sin que antes les sean dadas alternativas que les permitan asegurar un sustento digno para sus familias, en cambio sus manifestaciones son reprendidas por el estado con violencia extrema.

No es la primera vez que, desde que se firmó el Acuerdo de Paz, el estado colombiano responde con violencia en contra de las organizaciones que exigen respeto a los derechos humanos y luchan por la impartición de justicia social y económica. Por eso, desde nuestro punto de vista, y el de muchísimos colombianos la concesión del Premio Nobel de la Paz a Juan Manuel Santos, es una burla.

Su acuerdo con las FARC fue motivado principalmente por un interés económico neoliberal. Su interés es que las empresas transnacionales tengan acceso, sin conflictos, a la explotación de los recursos naturales de Colombia, y esto a costa de menoscabar los derechos humanos, sociales y las manifestaciones por justicia económica de la población. Esto queda demostrado con la masacre del 5 de octubre.

Nuestra solidaridad a l@s familiares de las víctimas y a las comunidades afectadas por el terrorismo de estado. Así mismo, como nuestr@s compañer@s del Congreso de los Pueblos y muchas otras organizaciones colombianas de base exigimos:

- Que el Estado Colombiano respete el derecho a la manifestación y organización política.
- Reformación de los cuerpos de seguridad policiacos y militares, que ahora parecieran buscando al enemigo en la población civil.
- El respeto de los Acuerdos de Paz y su revisión por organizaciones independientes internacionales
- Posibilitar una vida digna para los campesin@s colombian@s, y en particular, un cambio fundamental en la distribución de la tierra y las estructuras de mercado capitalistas.
- Que se investigue la masacre en Tumaco y se castigue a los perpetradores materiales e intelectuales.
- Que se le retire el Premio Nobel de la Paz a Juan Manuel Santos.


¡Verdad, justicia y reparación integral!

Abrazos solidarios desde Alemania

¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

Drei Jahre nach dem gewaltsamen Verschwindenlassen von 43 Studenten aus Ayotzinapa/Mexiko

versión en Español/spanische Version

Düsseldorf, 26.9.2017

An die Familien der 43 verschleppten Studenten aus Ayotzinapa:
An die Studenten der Lehramtsuniversität von Ayotzinapa:
An unsere Compas in Mexiko und der ganzen Welt:

Wir hoffen, euch allen in Mexiko und euren Familien und Freund_innen geht es angesichts der drei schweren Erdbeben der letzten Wochen gut. Allen von euch, die nahe Menschen verloren haben, senden wir unsere Anteilnahme. Wir wünschen euch allen Kraft und versuchen, euch von hieraus zu unterstützen.

Es ist heute drei Jahre her seit den schrecklichen Ereignissen von Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Damals wurden sechs Menschen erschossen, 40 Menschen schwer verletzt und 43 Studenten der Lehramtsuniversität von Ayotzinapa vom mexikanischen Staat verschleppt – wie es aussieht, auch unter Einsatz von in Deutschland produzierten Waffen [1]. Die 43 sind bis heute nicht wieder aufgetaucht. Ihr Familien leben seit drei Jahren in ständiger Unsicherheit und mit dem Wunsch, ihre Kinder, Geschwister und Partner lebend wiederzusehen.

Die mexikanische Regierung unter Präsident Peña Nieto ist für dieses Verbrechen des gewaltsamen Verschwindenlassens direkt verantwortlich. An der Tat waren die mexikanische Polizei und das Militär beteiligt [2]. Die Regierung zeigte anschließend keinen Willen zur Aufklärung des Verbrechens, sondern log und versuchte alles, eine Aufklärung zu verhindern. Sie verhöhnte die Opfer und schütze die Täter. Die Interdisziplinäre Unabhängige Expertengruppe (GIEI) wurde behindert und konnte ihre Arbeit nicht fortsetzen. Ihre Empfehlungen und Ermittlungsergebnisse wurden vom mexikanischen Staat bis heute nicht weiter verfolgt [3].

Gleichzeitig setzte die mexikanische Regierung in den letzten drei Jahren ihren Staatsterror gegen die Bevölkerung fort: So etwa in Nochixtlán, Oaxaca [4], oder bei den wiederholten Angriffen gegen indigene Gemeinden, die vom Congreso Nacional Indigena (CNI) veröffentlicht wurden [5], so auch bei den insgesamt mehr als 32.000 Menschen, die von staatlichen Kräften gemeinsam mit dem organisierten Verbrechen verschleppt wurden, und bei den mehr als 160.000 Menschen, die von organisiertem Verbrechen und staatlichen Akteuren seit 2006 ermordet wurden, so bei den Angriffen auf Proteste gegen das Staatsverbrechen von Ayotzinapa, so auch bei der Spionage gegen die Mitglieder der GIEI, gegen Anwält_innen, Aktivist_innen und Menschenrechtsorganisationen [6, 7]. Die mexikanische Regierung hat viel Blut und Tränen ihrer eigenen Bevölkerung an den Händen.

Dieses Blut und diese Tränen haben auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel [8], Außenminister Sigmar Gabriel [9], Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier [10] und der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker [11] an ihren Händen. Sie alle haben in den letzten drei Jahren der mexikanischen Regierung freudig die Hände geschüttelt, sie hofiert und als „verlässlichem und strategischem Partner“ bezeichnet, mit der man „zentrale und grundlegende Werte wie Demokratie sowie den Respekt vor Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte teilt“ [12]. Sie verhandeln gerade mit der mexikanischen Regierung eine Neufassung des gemeinsamen Freihandelsabkommens [13]. Sie haben Waffenkäufe gefördert [14] und Vereinbarungen zur Polizeizusammenarbeit mit Mexiko [15] getroffen. Ihnen sind die Interessen der europäischen Konzerne, die in Mexiko Menschen und Natur ausbeuten, sehr viel wichtiger als die Würde und die Rechte der mexikanischen Bevölkerung. Sie sind damit mitverantwortlich für die staatlichen Morde, das Verschwindenlassen und das Leid in Mexiko. Sie sind mitverantwortlich dafür, dass die 43 Studenten aus Ayotzinapa verschleppt wurden und bis heute nicht mehr aufgetaucht sind. Sie werden das Blut und die Tränen an ihren Händen nicht mehr los werden.

Seit drei Jahren kämpfen die Familien der 43 verschleppten Studenten, die Studenten aus Ayotzinapa und hunderttausende Aktivist_innen überall in Mexiko und auf der Welt für die Aufklärung, für Gerechtigkeit und ein politisches System, das solche Verbrechen unmöglich macht. Auch wir sind ein kleiner Teil dieses würdevollen Kampfes. Wir haben uns in den letzten drei Jahren gemeinsam mit unseren Compas in Ayotzinapa, in Mexiko und weltweit vernetzt, haben einander zugehört, unsere Stimmen erhoben, gemalt und musiziert, uns unterstützt, protestiert, Forderungen gestellt, informiert, gemeinsame Erfahrungen gemacht und Vertrauen ineinander gewonnen.

Angesichts von drei Jahren ohne unsere 43 Compañeros und ohne Gerechtigkeit empfinden wir Schmerz und Wut. Wir vergessen nicht. Wir sehen die Würde und die Hoffnung, die in diesen drei Jahren unter uns gewachsen sind.

Wir verlangen die lebende Rückkehr der 43 verschleppten Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa/Mexiko!
Wir verlangen eine Aufklärung dieses Staatsverbrechens!
Wir verlangen die Bestrafung aller Täter und derer, die sie decken!
Wir verlangen den Rücktritt aller politisch Verantwortlichen!
Wir verlangen den sofortigen Abbruch der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Mexiko und der EU!

Für eine andere Welt von Unten und Links!

Eine solidarische Umarmung,
¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

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Unsere Aktionen der letzten drei Jahre – ein sehr kleiner Teil, der weltweiten Aktionen und Kämpfe:
- gemeinsamer Protest in Köln, 1. und 2.11.2014 mit Video
- gemeinsamer Spendenaufruf, Januar 2015
- Kundgebung nach 6 Monaten dem Verschwindenlassen, Düsseldorf, 28.3.2015
- Besuch einer Delegation aus Ayotzinapa, Münster, 15.5.2015 mit Kundgebung und Vortrag
- Protest gegen den EU-Mexiko-Gipfel, Düsseldorf, 11.6.2015
- Kundgebung ein Jahr nach dem Verschwindenlassen, 26.9.2015
- europäisches Comunicado zum 1. Jahrestag mit Video, 26.9.2015
- Ausstellung mit Portraits der 43 verschleppten Studenten, 13.11.2015
- Besuch von Omar Garcia, Student aus Ayotzinapa, Düsseldorf, 15.1.2016
- Comunicado für die Interdisziplinäre Unabhängige Expertengruppe (GIEI), 21.3.2016
- Konzert, Düsseldorf, 8.7.2016
- Video zwei Jahre nach dem Verschwindenlassen der 43 Studenten, 26.9.2016
- Film „Mirrar Morir“ und Aktion, zwei Jahre nach dem Verschwindenlassen, Düsseldorf, 1.10.2017

A tres años de la desaparición forzada de los 43 estudiantes de Ayotzinapa. México.

deutsche Version/versión en Aleman

Düsseldorf, Alemania, 26 de septiembre de 2017

A los familiares de los 43 estudiantes desaparecidos de Ayotzinapa
A los estudiantes de la Escuela Normal Rural de Ayotzinapa
A nuestr@s compañer@s en México y todo el mundo

Esperamos que tod@s ustedes en México, así como sus familiares y amig@s, se encuentren bien después de los tres terremotos de las semanas pasadas. A aquell@s de ustedes que hayan perdido a seres queridos les enviamos nuestras condolencias. Les deseamos mucha fuerza e intentaremos apoyarles desde aquí.

Hoy se cumplen tres años de los horribles acontecimientos de Iguala en el estado de Guerrero. Aquella noche fueron asesinadas a balazos 6 personas, 40 fueron heridas de gravedad y 43 estudiantes de la Escuela Normal Rural de Ayotzinapa fueron desaparecidos por el estado mexicano – y por lo visto con la ayuda de armas producidas en Alemania [1]. A la fecha los 43 estudiantes siguen desaparecidos. Sus familias viven desde hace tres años en constante inseguridad y con el deseo de volver a ver con vida a sus hijos, hermanos, parejas.

El gobierno mexicano del presidente Enrique Peña Nieto es responsable directo de este crimen de desaparición forzada. Tanto la policía como los militares participaron en los hechos. El gobierno no ha mostrado voluntad por aclarar el crimen. Al contrario ha mentido y ha intentado a toda costa impedir la resolución del caso. Ha hecho escarnio de las víctimas mientras que ha protegido a los responsables de los hechos. Las actividades de investigación del Grupo Interdisciplinario de Expertos Independientes (GIEI) fueron entorpecidas y al final se le impidió continuar con su trabajo. Sus recomendaciones y los resultados de sus investigaciones han sido a la fecha consecuentemente ignoradas por el estado mexicano.

Al mismo tiempo el gobierno mexicano no ha cesado con su política de terror de estado en contra de la población civil. Un ejemplo es Noxitlán, Oaxaca, en donde la policía hizo uso masivo de la violencia. Otros ejemplos son: los repetidos ataques a las comunidades indígenas adheridas al Congreso Nacional Indígena (CNI), las 32 mil personas que han sido desaparecidas así como las 160 mil que desde 2006 has sido asesinadas como resultado de la colusión del estado con el crimen organizado; la represión a protestas contra el crimen de estado de Ayotzinapa así como el espionaje en contra de los miembros del GIEI, en contra de abogad@s, activistas y organizaciones de derechos humanos. El gobierno mexicano se ha manchado las manos con mucha sangre y lágrimas de su pueblo.

También las manos de polític@s alemanes y europe@s se han manchado. La canciller alemana Angela Merkel, el ministro del exterior Sigmar Gabriel, el presidente Frank-Walter Steinmeier y el presidente de la Comisión Europea Jean-Claude Juncker han manchado sus manos saludando amistosamente al gobierno mexicano, haciéndole la corte e incluso nombrándole “socio estratégico” con el que se comparten „los valores comunes de la democracia, el respeto de los derechos humanos, el Estado de Derecho, las libertades fundamentales“ [2]. Estos polític@s estan negociando acuerdos de libre comercio con México [3], han apoyado la exportación de armas y han acordado una cooperación entre las policías de Alemania y México [4]. Los intereses de la empresas europeas en México, la explotación de sus recursos naturales y sus habitantes les importan mucho más que la dignidad y los derechos del pueblo mexicano. Son por tanto cómplices de los asesinatos de estado, de la desaparición forzada y del sufrimiento de México. Son cómplices de la desaparición de los 43 estudiantes de Ayotzinapa y de que a la fecha no se sepa su paradero. No se podrán limpiar la sangre y las lágrimas del pueblo de México de sus manos.

Desde hace tres años las familias de los 43 estudiantes desaparecidos luchan junto con los estudiantes de Ayotzinapa y cientos de miles de activistas en México y en todo el mundo por el esclarecimiento del caso, por justicia y por un sistema político que haga imposible ese tipo de crímenes. También nosotros formamos una pequeña parte de esta lucha digna. En los últimos años nos hemos enlazado con nuestr@s compañer@s de Ayotzinapa, de México y de todo el mundo, les hemos escuchado, hemos levantado nuestra voz, hemos pintado y hemos hecho música, nos hemos apoyado mutuamente, hemos presentado exigencias, hemos informado, hemos convivido y hemos ganado confianza l@s un@s en l@s otr@s.

Nos da dolor y coraje ver que después de tres años nuestro 43 compañeros sigan desaparecidos. No olvidamos. Al contrario, vemos como la dignidad y la esperanza ha crecido en nosotr@s.

¡Exigimos la aparición con vida de los 43 estudiantes desparecidos de la Escuela Normal Rural de Ayotzinapa!
¡Exigimos el esclarecimiento de este crimen de estado!
¡Exigimos el castigo de tod@s l@s culpables y de aquell@s que l@s encumbren!
¡Exigimos la renuncia de tod@s l@s polític@s responsables!
¡Exigimos la cancelación inmediata de las negociaciones del acuerdo de libre comercio entre México y la Unión Europea!

¡Por un mundo distinto, desde abajo y a la izquierda!

Un abrazo solidario
¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

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Nuestras acciones de los últimos tres años, un pequeña aportación a las acciones y luchas a lo largo y ancho del mundo:
- Protesta conjunta en Colonia, 1 y 2 de Noviembre 2014 con Video
- Llamado a donaciones, enero 2015 (solo en Aleman)
- Manifestación a los 6 meses de la desaparición de los 43, Düsseldorf, 28.3.2015
- Visita de una delegación de Ayotzinapa, Münster, 15.5.2015 con manifestación y conferencia
- Protesta contra el cumbre entre la Unión Europea y México, Düsseldorf, 11.6.2015
- Manifestación a un año de la desaparición de los 43, 26.9.2015
- Comunicado europeo con video, 26.9.2015
- Exposición de retratos de los 43, 13.11.2015 (en Aleman)
- Visita de Omar Garcia, estudiante de Ayotzinapa, Düsseldorf, 15.1.2016 (en Aleman)
- Comunicado de apoyo al Grupo Interdisciplinario de Expertos Independientes (GIEI), 21.3.2016
- Concierto, Düsseldorf, 8.7.2016
- Video a dos años de la desaparición de los 43, 26.9.2016
- Presentación de la película „Mirrar Morir“ y acción a dos años de la desaparición de los 43, 1.10.2017