Archiv für November 2016

7.12. – Stimmen des Widerstands – unterwegs in Mittelamerika (Videos, Input, Diskussion)

Mittwoch, 7.12.2016, 19:00 Uhr Café, 19:30 Uhr Film, Bericht und Disskussion mit Momo, Teilnehmerin der Mittelamerikanischen Karawane für das Gute Leben der Menschen im Widerstand
Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

Die Mittelamerikanische Karawane für ein Gutes Leben der Menschen im Widerstand ist ein solidarisches Projekt, das durch die Zusammenarbeit von Kollektiven weltweit realisiert wurde. Auch ¡Alerta! hat die Karawane unterstützt und auf ihrem Weg begleitet. Zwischen Mai 2015 und Juli 2016 reiste die Karawane von Mexiko bis Costa Rica und hat sich mit 17 Gemeinden ausgetauscht, die im Widerstand gegen Megaprojekte wie Minen, Windkraftparks, Gasleitungen, Monokultur- und Wasserkraftprojekte sind. Dabei hat sie Einblicke in die Strategien von Regierungen und transnationalen Firmen gewonnen und viel über Organisationsformen des Widerstandes gelernt.

Bei der Veranstaltung wird Momo, Aktivistin der Karawane, von den Eindrücken erzählen und anhand der auf der Reise produzierten Videos die Menschen selbst über ihre Erfahrungen mit Regierungen und Konzernen sowie über ihre Widerstände berichten lassen. Der anschließende Austausch soll die Brücke hierher schlagen, um sich gemeinsam auf die Suche nach Handlungs- und gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeiten zu begeben.

Momo wird 2017 gemeinsam mit COPINH (Rat indigener und sozialer Organisationen Honduras) in widerständigen Gemeinden in Honduras Medienworkshops durchführen, so dass die Menschen dort selbst Angriffe gegen die Gemeinden und Menschenrechtsverletzungen dokumentieren können. Hierzu rufen wir dazu auf, nicht mehr benötigte Digitalkameras und Smartphones zu spenden (weitere Infos hier). Diese können einfach zur Veranstaltung mitgebracht werden bzw. vorher bei ¡Alerta! abgegeben werden (meldet euch dazu bei alerta@posteo.de).

Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, Informationsbüro Nicaragua, Nicaragua-Verein Düsseldorf und des Referats für Interkulturelles des AStA der Hochschule Düsseldorf