Archiv für August 2016

Provinz Tucumán, Argentinien: Verurteilung der Einschüchterungen gegen Dr. Laura Figueroa und andere Kämpfer_innen für die Menschenrechte

In Argentinien nehmen die Angriffe auf die juristische, politische und historische Aufarbeitung des staatlichen Massenmordes vor und während der Militärdiktatur zu. Diese Angriffe werden durch die aktuelle rechts-neoliberale Regierung unter Mauricio Macri gestützt und befördert und zeigen sich neben der Streichung von Geldern und der Schließung von Institutionen, die diesen Massenmord aufklären und die Opfer betreuen, auch in direkten Attacken auf die Menschen, die diese Aufarbeitung vorantreiben.

Angesichts dessen übersetzen und veröffentlichen wir die Erklärung eines breiten Bündnisses aus Organisationen aus der Provinz Tucumán. Diese Erklärung wurde herausgegeben nachdem mehrere Menschenrechtverteidiger_innen in der Provinz angegriffen wurden – darunter auch die bekannte Anwältin Laura Figueroa.

****

Als unterzeichnende Organisationen verurteilen wir den Angriff, dessen Opfer Dr. Laura Figueroa wurde, langjährige Anwältin für die Menschenrechte, Klägerin in Gerichtsverfahren gegen die Verantwortlichen des staatlichen Massenmordes in Tucumán1.

Am Nachmittag des 13. des laufenden Monats brach eine Gruppe von sechs Männern die Tür ihres Hauses auf und verwüsteten das gesamte Haus ohne etwas zu stehlen. Dies ereignete sich, während Laura Figueroa aus Belén (Provinz Catamarca) zurückkehrte, nachdem sie dort an einer Gedenkfeier an den verschleppten Aktivisten Juan Carreras teilgenommen hatte, dessen Leiche im Massengrab Pozo de Vargas2 identifiziert wurde und dessen Familie von Laura Figueroa vor Gericht als Klägerin vertreten wird. Auf der Rückreise, wurde sie von zwei Fahrzeugen verfolgt.

Auch die Menschenrechtsaktivist_innen Teresa Sosa, Manuel Yapura und Juan Roldán wurden auf ihrem Rückweg von einer anderen Gedenkfeier in Capilla del Rosario (Catamarca) eingeschüchtert als ein Transporter mehrmals versuchte, sie von der Straße zu drängen.

Die Verbindung zwischen diesen Taten wird durch die gleiche Vorgehensweise deutlich, die auch im Haus von Gladys Lois angewendet wurde, die als Opfer Zeugin im Prozess gegen die Verantwortlichen des staatlichen Massenmordes in der Provinz Santiago del Estero ist.

Wir klagen an, dass diese Angriffe durch eine Rechte verübt werden, die durch die Erklärung von Macri3 ermutigt wird – Erklärungen, die den Staatsterror rechtfertigen, die Vorstellung eines “Schmutzigen Krieges”4 wiederbeleben, die die historische Wahrheit unserer 30.000 Verschleppten leugnen und zusammen mit der Provinzregierung deckten, dass bei den Feierlichkeiten zur 200jährigen Unabhängigkeit5 Massenmörder des Kommandos Independencia ungestört an der Parade teilnehmen konnten.

Daher fordern wir von der Provinz- und Staatsregierung die sofortige Aufklärung der Angriffe, und wir machen sie für die Sicherheit und die körperliche Unversehrtheit der Anwältin Laura Figueroa sowie der Menschenrechtsaktivist_innen und der Zeug_innen in Fällen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich.

Wir laden alle Organisationen und die gesamte Bevölkerung zur Teilnahme an der Demonstration am 18.8. um 18 Uhr vom Bundesgerichtsgebäude zum Plaza Independencia und eine Unterstützungskampagne auf Provinz- und nationaler Ebene durchzuführen.

Gegen die Straflosigkeit!
Lebenslange und tatsächliche Haft für alle staatlichen Massenmörder_innen und ihre Kompliz_innen!

Es unterzeichnen:

Asociación Madres de Plaza de Mayo filial Tucumán
Asociación Madres de Plaza de Mayo línea fundadora Tucumán
Fundación Memorias e Identidades del Tucumán
FADETUC
CeProDH
APDH
HIJOS
Liga Argentina por los Derechos del Hombre
Familiares de Detenidos Desaparecidos de El Empalme, Ranchillos
ANDHES
HIJOS del Interior de Tucumán
Agrupación de Ex Presos Políticos de Tucumán Héroes de Trelew
Asociación de Ex Presos Políticos de Tucumán
Liberpueblo
CTA Autónoma Tucumán
Secretaria de Derechos Humanos CTA Autónoma Tucumán
CTA de los Trabajadores – Tucumán
Secretaría de Derechos Humanos de la CTA de los Trabajadores – Tucumán
ADIUNT
Jubilados de la Plaza
La CTEP
Sitraju – Regional 11
Secretaria de Derechos Humanos Centro Estudiantes Fac. Medicina UNT
Mabel Carrizo Diputada nacional
Marcelo Santillán Diputado nacional
Vilma Ripoll mc Diputada Ciudad de Bs. As.
Alejandro Bodar  mc Diputado Ciudad de Bs. As.
PTS Partido de los Trabajadores Socialistas en el Frente de Izquierda
Partido Comunista Movimiento Territorial Liberación
Partido Obrero en el Frente de Izquierda
La Martín Fierro Tucumán
MST Movimiento Socialista de los Trabajadores
Juventud Socialista
Juntas y a la Izquierda
Partido Comunista Revolucionario
Juventud Comunista Revolucionaria
CCC
PC Corriente política de izquierda
Pueblo Unido
Frente Popular Darío Santillán Corriente Nacional
Asociación Mártir o Libre Bernardo de Monteagudo
Agrupación Peronismo Auténtico
JP Evita
Resistiendo con Aguante
Resistiendo con Aguante – Yerba Buena
FAG Fundación Amable Díaz con la Gente
La Rodolfo
Comité por la Libertad de Milagros Salas – Tucumán
Agrupación “La 49”
UniversiKa
Nuevo Encuentro
Tendedero literario
Comisión por la memoria de Rio Seco
Comisión de Derechos Humanos Tafí Viejo
La Cámpora
Asamblea de la Plaza por el agua y la vida
APA!
En Rebeldía
LIGIAAT
Familiares de desaparecidos
Mirta Alejandra Ferreyra, Emperatriz Márquez, Elvio Herrera
Lucía Aguilar

Aus der Provinz Catamarca:
Oscar Pfeiffer – diputado provincial
Verónica Mercado Jaimes – diputada nacional
Raúl Brizuela y Omar Miranda del “Movimiento Octubres”
Gustavo Fernández y Jorge Juárez
Organización Tupac Amaru, regional Catamarca.
Organización de DDHH “Casa de la Memoria Catamarca”
Norma Toledo, Carlos María Bazán, militantes de ddhh
La Obra, Asociación de ex pp, familiares de DD y amigos – Catamarca
Adriana Díaz de Asociación Civil “Tramas – Catamarca”

Aus der Provinz Jujuy:
Madres y familiares de detenidos desaparecidos de Jujuy

Aus der Provinz Santiago del Estero:
Trabajadores despedidos de la Secretaria de Agricultura

*****

  1. Die Verfolgung und Ermordung linker politischer Aktivist_innen und Organisationen in der Provinz Tucumán begann im Jahr 1975 als die argentinische Präsidentin Isabel Perón das Militär in der Provinz einsetze – vorgeblich um gegen die Guerilla Ejército Revolucionario del Pueblo, ERP, (auf Deutsch: Revolutionäre Armee der Bevölkerung) vorzugehen. Mehr als 1.000 Aktivist_innen wurden in dieser Zeit verschleppt, ermordet und in Massengräbern verscharrt. Mit dem Militärputsch 1976 und der anschließenden Diktatur verschlimmerte sich dieser staatliche Massenmord in der Provinz weiter. Hauptverantwortlicher dafür war der von Perón zu diesem Zweck nach Tucumán geschickte General Antonio Domingo Bussi, der nach dem Putsch Provinz-Gouverneur wurde. (Anmerkung der Übersetzung) [zurück]
  2. Im Pozo de Vargas, einem Wasserspeicher in der Provinz Tucumán, wurden während des Massenmordes seit 1975 durch den argentinischen Staat Leichen von verschleppten und gefolterten Aktivist_innen geworfen und mit Beton übergossen. Bisher konnten 72 Leichen identifiziert werden, es werden dort bis zu 200 Leichen vermutet. (Anmerkung der Übersetzung) [zurück]
  3. Der rechts-neoliberale Mauricio Macri ist seit Dezember 2015 argentinischer Präsident. In mehreren Aussagen hat er in den letzten Monaten den Staatsterror und Massenmord vor und während der argentinischen Militärdiktatur relativiert und geleugnet. (Anmerkung der Übersetzung) [zurück]
  4. Die argentinische Rechte und die Täter sprechen in der Zeit der Militärdiktatur von einem „schmutzigen Krieg“, der zwischen der argentinischen Armee und linker Guerilla-Armeen ausgetragen wurde – damit wollen sie den durch den argentinischen Staat verübten Massenmord relativeren und entschuldigen. Allerdings handelt es sich nicht um einen Krieg zweier Armeen, sondern um die brutale und planmäßige staatliche Unterdrückung und Verfolgung gewerkschaftlicher, studentischer, intellektueller Bewegungen, während der der argentinische Staat zehntausende Aktivist_innen verschleppte, in geheime Konzentrationslager sperrte, folterte und ermordete. (Anmerkung der Übersetzung) [zurück]
  5. In der Parade zur 200jährigen Unabhängigkeit Argentiniens im Jahr 2016 nahmen auch Täter des Massenmordes teil. (Anmerkung der Übersetzung) [zurück]

Original: http://asambleadelaplaza.blogspot.de/2016/08/repudio-la-intimidacion-y-el.html
Übersetzung: ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

1.10. – Widerstand gegen das Vergessen: Ayotzinapa nach zwei Jahren der Straflosigkeit (Doku + Aktion)

versión en Español / spanische Version

Samstag, 1.10.2016, 16:30 Uhr, Dokumentarfilm Mirar Morir («Sterben sehen») (Spanisch mit englischen Untertiteln) und Aktion für die 43 seit 2 Jahren verschleppten Studenten aus Ayotzinapa, Mexiko.
Metropol – Düsseldorfer Filmkunstkino, Brunnernstr. 20, Düsseldorf
Eintritt: 8 € normal / 6 € mit Gilde-Pass (Tickets an der Kinokasse)

In Iguala, Bundesstaat Guerrero, Mexiko, wurden in der Nacht vom 26. zu 27. September 2014 mehr als 180 Personen direkte Opfer von Menschenrechtsverletzungen: Sechs wurden ermordet, 40 verletzt und 43 Lehramtstudenten der ländlichen Lehramtsschule „Isidro Burgos“ in Ayotzinapa wurden verschlaeppt und gelten seitdem als vermisst. Die Angriffe wurden unter anderem von der kommunalen Polizei, der Polizei des Bundeslandes und der Bundespolizei unter Beobachtung der mexikanischen Armee durchgeführt.

Eine unabhängige Expert_innen-Gruppe der Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (kurz GIEI) untersuchte den Fall ein Jahr lang. Dabei widerlegt sie die Version des mexikanischen Staates und wies auf gravierende Unregelmäßigkeiten der Untersuchungsarbeit durch die mexikanische Behörden hin – etwa Folter und Fehler bei der Spurensicherung. Der mexikanische Staat verhindert also die Klärung des Falls und die Bestrafung der Täter_innen. Das Schicksal der verschleppten Studenten bleibt weiter ungewiss.

Der Dokumentarfilm „Mirar Morir“ („Sterben Sehen“) von Temoris und Coizta Grecko behandelt die Rolle des mexikanischen Militärs in der Geschichte der 43 Verschleppten. Der Film widerlegt die offizielle, staatliche Version, die den Fall „Ayotzinapa“ zu einem rein lokalen Problem machen will. Dazu behaupten Regierung und Staatsanwaltschaft, die massive Anwesenheit von Bundespolizei und Militär rund um den Tatort sei rein zufällig gewesen. Der Film zeigt stattdessen, dass es sich um ein Verbrechen handelt, an dem alle Ebenen der Polizei und des Militärs aktiv beteiligt war. Mit ihrem Film haben Temoris und Coizta Grecko eine beeindruckende journalistische Arbeit vollbracht – und nicht zu Letzt auch eine sehr mutige, denn Mexiko gilt weltweit als eines der gefährlichsten Länder für kritische Journalist_innen.

Aus Anlass des 2. Jahrestages der Angriffe und der Verschleppungen von Iguala wollen wir die Erinnerung an unsere 43 Companeros aus Ayotzinapa lebendig halten, da wir wissen, dass das kollektive Gedächtnis eine entscheidende Rolle bei der Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung spielt. Wir beteiligen uns daher mit der Filmvorführung und einer Aktion an den weltweiten Aktionen.

Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, den Düsseldorfer Filmkunstkinos und dem Informationsbüro Nicaragua im Rahmen der 32. Düsseldorfer Eine-Welt-Tage

14.9. – Eine andere Welt ist möglich! (Vortrag + Diskussion)

Welche Impulse aus dem mexikanischen Chiapas erreichen die globale Welt?

Mittwoch, 14.9.2016, 18-21 Uhr, Vortrag und Diskussion mit Dorit Siemers (Aroma Zapatista, Hamburg) und Luz Kerkeling (Gruppe B.A.S.T.A., Münster)
Wilhelm-Marx-Haus, Kasernenstr. 6 (Eingang FFT /1. Et. AWO), Düsseldorf

Chiapas, im Frühjahr 2016: Im Interview richtete ein Journalist folgende Frage an die Zapatistas: „Was ist euer Erfolg nach 22 Jahren Widerstand?“ darauf ihre Antwort: „Die Rückgabe von tausenden Hektar Land, das zuvor als Weideland von den Großgrundbesitzern genutzt wurde. Es ernährt heute Familien der zapatistischen autonomen Gemeinden, das ist unser Erfolg!“

Der spektakuläre Aufstand zehntausender indigener Kleinbäuer_innen am 1. Januar 1994 in Chiapas – auf den sich der Journalist bezieht –, begann mit dem Ruf, „Ya Basta! (Es reicht!) – das Land ist keine Ware!“ Die Aufständischen nennen sich „Zapatistas“ – nach dem Freiheitskämpfer Emiliano Zapata, der 1910 mit seinen kleinbäuerlich-indigenen Guerilla-Truppen maßgeblich am Sturz des Diktators Porfirio Diaz beteiligt war. Die Rebellion der heutigen Zapatistas markiert die historische Zäsur einer im 15. Jahrhundert beginnenden Conquista (dt.: Eroberung) Mexikos, welche die indigenen Lebensweisen und Kosmovisionen fast vollständig auslöschte. Die Folgen sind bis heute eine massive Ressourcenplünderung, eine dramatische Umwelt-Zerstörung zumeist indigener Lebensräume, soziale Not, irreparable Schäden durch Klimawandel und schwerwiegende Wirtschaftskrisen.

Die Veranstaltung thematisiert die einzigartige, facettenreiche Bewegung der Zapatistas als maßgebliche Inspirationsquelle für Globalisierungskritiker_innen weltweit. Ihr Aufstand mit der erfolgreichen Rückübertragung von über 250.000 Hektar Land hatte befreiende Wirkung für den indigenen Neubeginn der zapatistischen Gemeinden in Chiapas.

Die Filmemacherin und Kollektivistin Dorit Siemers (Aroma Zapatista, Hamburg) und der Soziologe und Journalist Luz Kerkeling (Gruppe B.A.S.T.A., Münster) besuchten wiederholt die indigenen zapatistischen Gemeinden, zuletzt im Februar/März 2016. Sie führten Interviews und machten Film- und Fotoaufnahmen in den zapatistischen Gemeinden. Sie erhielten Lektionen in der Logik des Teilens und Umverteilens, der Selbstbestimmung in Verantwortung für das Kollektiv, erfuhren von Kooperativen, Bildungsinitiativen, Praktiken nachhaltiger Entwicklung, sozialen und emanzipatorischen Kämpfe, Unterdrückung, Spaltungsversuchen von außen, vielschichtiger institutioneller Gewalt sowie von gravierenden Menschenrechtsverletzungen. Sie erlebten jedoch auch die integrierende Wirkung der Zapatistas, ihre Ausstrahlung und Vermittlungskraft. Aus der Fülle der erworbenen Eindrücke werden sie berichten.

Bei einer Tasse frischen zapatistischen Kaffees als kleine Stärkung möchten wir diskutieren.

Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf und Pax Christi / Kom. Solidarität Eine Welt im Rahmen der „Düsseldorfer Eine Welt Tage“ – gefördert vom Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf

9.8. bis 2.9. – Ausstellung der Arbeiten des Künstlerinnenkollektives „Mujeres Grabando Resistencias“ (MUGRE) aus Mexiko-Stadt

9.8. bis 2.9.2016
Butze Kneipenkollektiv, Weißenburgstr. 18, Düsseldorf

In der Ausstellung zeigen wir über 30 Drucke und Grafiken des Künstlerinnenkollektives „Mujeres Grabando Resistencias“ (MUGRE, deutsch: Frauen schnitzen Widerstände) aus Mexiko-Stadt.

MUGRE ist ein Linolschnitt- und Grafik-Kollektiv von 21 Frauen, die durch die Produktion von Bildmaterialien auf heteropatriarchale und rassistische Strukturen aufmerksam machen. „Wir wollen unsere eigenen Kämpfe und Proteste sowie die anderer Frauen darstellen, die gegen die Unterdrückung durch den Kapitalismus und das Patriarchat kämpfen.“

Wir zeigen Bilder von 2 Grafikkampagnen:
Einerseits von #VivasNosQueremos (#WirWollenUnsLebend) von 2014 richtet sich gegen Frauenmorde und sexistische Gewalt und fordert ein Recht auf feministische Selbstverteidigung.
Andererseits von “Die Autonomie ist das Leben, die Unterwerfung ist der Tod“, die eine Anklage sein soll, „um den Widerstands- und Kampfgeist zu beleben und die Denkweise und Erfahrungen der Gemeinden zu unterstützen, die Alternativen aufzeigen, die durch gegenseitiges Zuhören und Austausch entstehen.“ Die Drucke beschäftigen sich sowohl mit den Gemeinden im Widerstand, die es geschafft haben alternative Formen des Zusammenlebens und der Organisierung gegen den Kapitalismus aufzubauen, als auch mit städtischen sozialen Protestbewegungen, die kriminalisiert und unterdrückt werden.

Die Drucke und Grafiken sind im Hinterraum des Kneipenkollektives Butze während der Öffnungszeiten (normalerweise dienstags bis samstags ab 17:30 Uhr), zu sehen.

Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, Butze Kneipenkollektiv, und des Referats für Interkulturelles des AStA der Hochschule Düsseldorf