Archiv für Juli 2015

Congreso de los Pueblos: Erklärung der 13 Festgenommenen in Kolumbien für die internationale Solidarität

Als Antwort auf die Solidaritätsaktionen und -erklärungen, die sie von überall her erhalten haben (auch von uns), haben die inhaftierten Aktivist_innen des Congreso de los Pueblos aus Kolumbien ein Erklärung veröffentlicht. Diese sowie die einleitenden Worte des internationalen Ausschusses des Congreso veröffentlichen wir hier in Deutsch.

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Spanisches Original und weitere Fotos von Aktionen

Am Donnerstag, den 22. Juli 2015, während die Anwält_innen unserer Compañeros und Compañeras eine Unstimmigkeit nach der anderen in der Argumentation der Staatsanwaltschaft erläuterten, konnten wir ihnen einige der vielen Fotos der internationalen Solidarität der letzten 2 Wochen zukommen lassen. Wir sahen ihr Lächeln als sie Claudia Korol bei der Protestkundgebung vor der kolumbianischen Botschaft in Buenos Aires am 14. Juli sahen, die eine Vielzahl von argentinischen und exil-kolumbianischen Basisorganisationen durchführte. Wir sahen sie bei ihren Versuchen, die Transpis bei den Protesten am Brandenburger Tor in Berlin zu lesen, an denen Mitgliedern des Congreso de los Pueblos, des Marcha Patriotica und anderer kolumbinischer und internationalistischer Aktivist_innen teilnahmen. Wir teilten ihre Freude über die wunderbaren Fotos, die uns aus Düsseldorf in Deutschland erreichten. Wir sahen auch einige Augen vor Freude feucht werden beim Anblick der Dutzenden Fotos, die aus allen Ecken Kolumbiens und der Welt kamen: aus London, Dänemark, Chile, Venezuela, verschiedene Städte im spanischen Staat usw. Alle riefen „Freiheit, „keine weiteren juristischen Inszenierungen“, „Kraft“, „Lesen ist keine Straftat“.

Schickt uns gerne aus der ganzen Welt Zeichen der Solidarität an unsere Compañeros und Compañeras, wir lassen sie ihnen zukommen!

An alle Personen, Organisationen und Kollektive weltweit, die uns beistehen, wir danken euch, unser Kampf geht weiter!

Internationaler Ausschuss des Congreso de los Pueblos

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Erklärung der 13 Festgenommenen an die internationalistischen Compañeros y Compañeras und an die kolumbianische Diaspora

Vielleicht haben einige bei uns Tränen hervorgerufen, aber wir konnten beim Anblick von hunderten von Brüdern und Schwestern in anderen Breitengraden, die ihre Empörung über unsere Festnahmen zeigten, die Melancholie nicht vermeiden.

Wir sind junge Arbeiter_innen, Student_innen, Journalist_innen, Feministinnen, aber vor allem Revolutionär_innen im Dienste der Bevölkerung, die ihrer Verpflichtung bis zum Letzten nachkommen und deren libertärer Geist selbst durch Gitter nicht aufgehalten werden kann.

Man hat uns eure Fotos und Erklärungen zukommen lassen, wir haben mit einem Lächeln eure Transpis und Soli-Erklärungen gelesen (während die Staatsanwaltschaft fordert, uns ins Gefängnis zu stecken), wir haben Botschaften von der Südspitze Lateinamerikas bis nach Europa erhalten, was uns mit Leben und Stärke erfüllt.

Wir umarmen die Solidarität der internationalen Abteilungen des Congreso de los Pueblos und grüßen den Kampf des Netzwerkes „ Red de Hermandad y Solidaridad con Colombia“.

Wir grüßen unsere Geschwister des Marcha Patriótica, die täglich gegen die andauernde Verunglimpfung ihrer Leitung kämpfen. Wir wissen, dass Kollektive, Zusammenhänge, Studiengruppen, Gruppierungen und andere während dieser harten Herausforderung aufmerksam sind – Danke!

Wir sehen mit großer Freude die Verknüpfungen des Zusammenstehens, die ihr aus allen Breitengraden in Bewegung gesetzt habt.

Euch, rebellische Bevölkerung überall auf der Welt, versprechen wir nicht nachzugeben. Wir werden weiter lesen, um noch gefährlicher zu sein, und wir werden weiter Geschichte machen und die Macht der Bevölkerung von Unten für Unser Amerika aufbauen.

Ohne jeden Zweifel bekennen wir uns zu unserer Verpflichtung.

Mit tatkräftiger Liebe und viel Würde!

Würde,
„Die 13”

#SomosInocentes

„Die Zapatistas sind nicht allein!“ – Erklärung anlässlich der Globalen Aktions- und Solidaritätswoche

versión en Español/spanische Version

An alle Zapatistas:
An die Zapatistas der Gemeinde El Rosario:
An die Eltern und Studenten aus Ayotzinapa, Guerrero:
An La Sexta:
An unsere Compañeros und Compañeras auf der ganzen Welt:
An die unabhängigen Medien:

Düsseldorf, 18. Juli 2015

Compañeros und Compañeras:

Mit Wut und Schmerz haben wir erfahren, dass die Zapatistas der Gemeinde El Rosario, im selbstverwalteten Landkreis San Manuel, am 24. Juni von Paramilitärs bedroht und angegriffen wurden – Paramilitärs, die von der Regierung, der Armee und der Polizei unterstützt werden.

Wir sind besorgt über diese Vorfälle – insbesondere, weil an diesem Sonntag die schlechte Regierung von Chiapas Wahlen abhält, um ihr System aus Ausbeutung und Repression aufrecht zu erhalten, das sie „Demokratie“ nennt. Diese brutale Wahl-Farce bedeutete häufig eine Zeit der Bedrohung und der Angriffe für diejenigen, die von Unten und Links träumen, kämpfen und leben.

Daher wollen wir euch, compañeras und compañeros Zapatistas, heute wie immer sagen: Ihr seid nicht allein! Ihr seid nicht allein mit euren Träumen, die unseren ähnlich sind – ihr seid nicht allein in euren Kämpfen, die sich mit unseren verbinden – ihr seid nicht allein mit eurer Lebendigkeit, die sich in unser Lebendigkeit wiederfindet.

Aus diesem Grund beteiligen wir uns mit hunderten anderen Kollektiven weltweit an der Globalen Aktions- und Solidaritätswoche „Die Zapatistas sind nicht allein!“.

Wir beteiligen uns auch, weil uns immer noch 43 Compañeros, Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa, fehlen. Wir beteiligen uns, weil der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto gemeinsam mit hunderten mexikanischen Soldaten in dieser Woche als Ehrengast an den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Französischen Revolution teilnimmt – eine Revolution, die von Europas Bürgertum als Ursprung der Demokratie und Menschenrechte gefeiert wird. Wir beteiligen uns, weil wir bereits wissen, dass die europäischen Eliten darin keinen Widerspruch sehen. Wir beteiligen uns, weil diese Eliten immer noch mit voller Absicht tausende Menschen im Mittelmeer sterben lassen und den demokratischen Willen der griechischen Bevölkerung missachten, während sie diese zur Rettung ihrer Profite ins Elend stürzt. Wir beteiligen uns, weil auch wir bedroht werden, von immer neuer Überwachung und Kriminalisierung durch unsere schlechte Regierung ebenso wie von Nazis, die unsere Wohn- und Gemeinschaftsorte angreifen, wie es vor einigen Tagen in unserer Nachbarstadt Köln passiert ist.

Mit anderen Worten: Wir beteiligen uns, weil ein Angriff auf euch immer auch ein Angriff auf uns ist. Ihr seid nicht allein!

Eine solidarische Umarmung!
¡Alerta!

Desde Düsseldorf/Alemania: ¡L@s Zapatistas no están sól@s!



deutsche Version/versión en Aleman

A tod@s l@s Zapatistas:
A l@s Zapatistas del poblado El Rosario:
A los padres, madres y estudiantes de Ayotzinapa, Guerrero:
A La Sexta:
A nuestros compañeros y nuestras compañeras en todo el mundo:
A los medios de comunicación alternativos autónomos o como se llamen:

Düsseldorf, Alemania. A 18 de julio del 2015.

Compañeros y Compañeras:

Con rabia y dolor nos enteramos que los compañeros y compañeras zapatistas de la comunidad El Rosario en el Municipio Autónomo de San Manuel han sido agredidos y amenazados por paramilitares apoyados por el gobierno, el ejercito y la policía.

Estos acontecimientos nos preocupan mucho – sobre todo porque el mal gobierno de Chiapas va a celebrar elecciones este domingo para sustentar su sistema de explotación y represión que ellos llaman „democracia“. Ésta violenta farsa electoral muchas veces implica un tiempo de amenaza y ataques para aquell@s que sueñan, luchan y viven desde abajo y a la izquierda.

Por eso les queremos decir a ustedes, compañeras y compañeros zapatistas, hoy como siempre: ¡No están sól@s! No están sól@s con sus sueños que son parecidos a los nuestros – no están sól@s con sus luchas, que se enlazan con las nuestras – no están sól@s con su vivacidad que se reitera en la nuestra.

Por ésta razón participamos con cientos de colectivos en todo el mundo en la Jornada Global de Solidaridad con l@s Zapatistas – „¡L@s Zapatistas no están sól@s!“.

También participamos porque todavía nos faltan 43 compañeros, normalistas de Ayotzinapa. Participamos porque en ésta semana el presidente mexicano Enrique Peña Nieto junto con cientos de soldados mexicanos celebra el aniversario de la revolución francesa como invitados de honor – una revolución que la burguesía europea celebra como orígen de la democracia y de los derechos humanos. Participamos porque sabemos que las élites europeas no lo ven como una contradicción. Participamos porque las élites dejan morir a miles de migrantes en el Mediterráneo e ignoran la voluntad democrática del pueblo griego, mientras que lo llevan a la miseria para rescatar sus ganancias. Participamos porque nosotr@s también nos vemos amenazad@s, por una creciente fiscalización y criminalización por nuestro mal gobierno y por los grupos de la extrema derecha que atacan a nuestros espacios de residencia y de encuentro, tal como ha pasado hace unos días en nuestra ciudad vecina Colonia.

En otras palabras: Participamos porque un ataque contra ustedes siempre es un ataque contra nosotr@s. ¡Ustedes no están sól@s!

¡Un abrazo solidario!
¡Alerta! – Düsseldorf/Alemania

Stoppt die Repression gegen die sozialen Bewegungen in Kolumbien! Freiheit für die politischen Gefangenen! Ihr habt unsere Solidarität!


versión en Español/spanische Version

Stoppt die Repression gegen die sozialen Bewegungen in Kolumbien! Freiheit für die politischen Gefangenen! Ihr habt unsere Solidarität!

Düsseldorf, 17.7.2015

Zusammen mit Organisationen und Aktivist_innen weltweit fordern wir die sofortige Freilassung der 15 inhaftierten politischen Aktivist_innen des Congreso de los Pueblos (Kolumbien) und weiterer Organisationen.

Diese wurden am 8. Juli 2015 unter falschen Anschuldigungen in Bogotá festgenommenen. Mit fragwürdigen Beweisen werden ihnen zwei Sprengstoff-Anschläge vorgeworfen, die sich eine Woche zuvor in Bogotá ereignet haben. Sofort nach ihrer Festnahme begannen der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und weitere Politiker_innen sowie die bürgerliche Presse mit Diffamierungen und einer Hetzkampagne. Die Aktivist_innen wurden mit der Guerrillabewegung ELN in Verbindung gebracht und bereits als Schuldige bezeichnet. Ihre Fotos wurden veröffentlicht und ihre Anwälte diffamiert.

Dies ist eine Strategie, die die kolumbianische Regierung schon oft gegen die sozialen Bewegungen und politische Aktivist_innen angewandt hat. Sie dient dazu, die legitimen Kämpfe der Bewegungen und engagierte Menschen zu diskreditieren. Menschen sollen eingeschüchtert und alternative Organisationsstrukturen zerstört werden. Gleichzeitig will die Regierung eine harte Hand und Handlungsfähigkeit beweisen, statt die sozialen Probleme ihres Landes zu lösen. Nicht zu Letzt gefährdet sie damit die Gesundheit und das Leben der Aktivist_innen. Einige von ihnen haben bereits Morddrohungen rechtsextremer Paramilitärs erhalten.

Die Festnahmen zielen nicht auf juristische Aufklärung sondern auf die Kriminalisierung politischen Protestes. Die wundervolle Arbeit, die unsere Compañeras und Compañeros des Congreso de los Pueblos seit Jahren von Unten und Links leisten, soll zerstört werden. Während sie sich für einen dauerhaften Frieden und soziale Gerechtigkeit in Kolumbien einsetzen, sät die kolumbianische Regierung Gewalt, Misstrauen und soziale Spaltung.

Wir fordern daher: Stoppt die Repression gegen die sozialen Bewegungen in Kolumbien! Freiheit für die politischen Gefangenen!

Paola, Sergio, Stefany, Heiler, Víctor, Daniel, Luis, Andrés, Gerson, Liceth, Jhon, Felix sowie ihr drei, deren Namen wir nicht kennen: Wir reichen euch unsere Hände. Ihr habt unsere Solidarität!

¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

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Weitere Infos:

* Deutsche Übersetzung der Erklärung des Congreso de los Pueblos und duzender weiterer kolumbianischer Basisorganisationen zu den Festnahmen (mit Informationen zu den 12 Festgenommenen, die im Congreso de los Pueblos aktiv sind)
* Website des Congreso de los Pueblos (in Spanisch)
* Video über die Geschichte und die Arbeit des Congreso de los Pueblos (mit deutschen Untertiteln)

¡Alto a la represión contra los movimientos sociales colombianos!¡ Libertad para l@s pres@s polític@s! ¡Solidaridad Internacional!


versión en Aleman

¡Alto a la represión contra los movimientos sociales colombianos!¡ Libertad para l@s pres@s polític@s! ¡Solidaridad Internacional!

Düsseldorf/Alemania, 17 de julio del 2015

Nosotr@s junto con otras organizaciones políticas y activistas del mundo exigimos la inmediata liberación de los 15 militantes pres@s del Congreso de los Pueblos (Colombia) y otras organizaciones.

Ell@s fueron apresados injustamente el pasado 8 de julio del 2015 en la ciudad de Bogotá. Ell@s han sido acusados de estar inmiscuidos en las explosiones que en días pasados ocurrieron en la capital colombiana. Inmediatamente después de ser detenidos el presidente colombiano Juan Manuel Santos junto con otros políticos y diversos medios de comunicación han comenzado una campaña de acoso y derribo en su contra. L@s activistas han sido inmediatamente señalados como culpables y sus abogados han sido difamados.

Nuevamente se repite la estrategia gubernamental colombiana de atacar a los movimientos sociales y a los activistas políticos. Esta estrategia tiene como finalidad desacreditar, intimidar y destruir las organizaciones sociales alternativas y sus integrantes. Al mismo tiempo el gobierno colombiano intenta mostrar mano firme en lugar de resolver la problemática social que azota al país. Con ello pone en riesgo la integridad de l@s activistas, algunos de l@s cuales antes han recibido amenazas de muerte de grupos paramilitares de la extrema derecha.

Estas aprehensiones no tienen otra finalidad sino la criminalización de la protesta política y la destrucción del maravilloso trabajo politico y organizativo que el Congreso de los Pueblos ha construido desde abajo y a la izquierda. Mientras los compañeros y compañeras luchan por una paz con justicia y dignidad el gobierno colombiano responde con violencia y división social.

Por eso exigimos: ¡Alto a la represión contra los movimientos sociales colombianos! ¡Libertad para l@s pres@s polític@s!

Paola, Sergio, Stefany, Heiler, Víctor, Daniel, Luis, Andrés, Gerson, Liceth, Jhon, Felix y l@s demás cuyos nombres no conocemos: Desde acá, les estrechamos la mano y ofrecemos nuestra solidaridad!

¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, Alemania.

Congreso de los Pueblos/Kolumbien: Nationale und internationale öffentliche Anklage wegen der massiven Festnahmewelle in Bogotá

Spanisches Original auf der Website des Congreso de los Pueblos
Veröffentlicht am 9. Juli 2015

Die unterschreibenden sozialen, studentischen, gewerkschaftlichen, ökologischen und für Menschenrechte aktiven Organisationen verurteilen gegenüber der nationalen und internationalen Öffentlichkeit die folgenden Vorfälle, die eine gravierende Menschenrechtsverletzung darstellen und außerdem fundamental gegen das Koalitionsrecht, das Versammlungsrecht, das Recht auf einen ordnungsgemäßen Prozess, die Meinungsfreiheit und die Menschenwürde in Kolumbien verstoßen.

Am 8. Juli 2015 wurden 15 Personen in Bogotá gleichzeitig in einer geplanten Operation der nationalen Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit der nationalen Polizei verhaftet, da sie mit den Attentaten der letzten Woche in Bogotá in Verbindung gebracht werden.

Zu diesen Festnahmen gab es Stellungnahmen des Präsidenten der Republik, des Oberbürgermeisters von Bogotá und des Generalstaatsanwalts, in denen sie die Festgenommenen für verantwortlich erklärten, allerdings ohne Gewährleistung der Unschuldsvermutung.

Die meisten der festgenommenen und angeklagten Personen sind bekannte und angesehene Anführer*innen von Studierenden- und Bauernbewegungen, Journalist*innen, Funktionäre der Distriktsverwaltung sowie Menschenrechtsverteidiger*innen, die sich öffentlich für das staatliche Bildungswesen, die Rechte von Bauern und den Friedensprozess eingesetzt haben. Elf der festgenommenen Personen vertreten jeweils Organisationen, die Mitglieder im Congreso de los Pueblos sind.

Die Festnahmen sollen dazu dienen, die sozialen Proteste und die Meinungsfreiheit in Kolumbien einzuschränken und die Menschenrechtsverteidiger*innen sowie die Suche nach einem stabilen und dauerhaften Frieden zu behindern.

Wir sind über die vielen Fälle falscher Anklagen des letzten Jahres sehr besorgt, da sie zu Stigmatisierungen und zur Gefährdung der Aktivist*innen der sozialen Bewegungen in Kolumbien geführt haben.

Im Folgenden wollen wir unsere festgenommenen Genoss*innen vorstellen, da wir sie sehr schätzen und sie mit ihrer sozialen und politischen Arbeit und ihrem Engagement sehr zum Aufbau unserer Bewegung beigetragen haben. Unsere Bewegung nimmt eindeutig Stellung für Frieden und soziale Gerechtigkeit und ist sich bewusst, dass diese auch immer strukturelle Veränderungen im Land nötig machen.

PAOLA ANDREA SALGADO PIEDRAHITA
Frau, Feministin, junge Anwältin an der Universidad Nacional de Colombia, engagiert sich für Menschenrechte und Frauenrechte. Sie hat sich große Anerkennung in der feministischen Bewegung erkämpft, in der ihr Aktivismus weithin bekannt ist, da sie Rechtsstreitigkeiten und Nachforschungen über Menschen- und Bürgerrechtsverletzungen, Verletzungen des humanitären Völkerrechts und Gewalt gegen Frauen durchgeführt hat. Sie war Mitglied des runden Tisches für das Leben und die Gesundheit der Frauen („Mesa por la Vida y la Salud de las Mujeres“), des nationalen Frauennetzwerks („Red Nacional de Mujeres“) und des Frauenplenums des Congreso de los Pueblos. Ihre Meinung war in verschiedenen Kommunikationsmedien begehrt. Sie partizipierte unter anderem an verschiedenen Fernsehsendungen, akademischen Kongressen, Foren und Seminaren.
Ihr Engagement und Geschick im Kampf für Frauenrechte führten zu ihrer Ernennung zur Koordinatorin der staatlichen Programme für sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen der Gesundheitsbehörde des Distrikts Bogotá. Wir schätzen Paola als Freundin, als tierlieben, lebensfrohen und kreativen Menschen, als Erbauerin von Träumen.

SERGIO ESTEBAN SEGURA GUIZA
Er ist 27 Jahre alt, Sozialreferent der Universidad Cooperativa de Colombia und Masterstudent in Sozialwissenschaften an der Universidad Pedagógica Nacional und engagiert sich als Journalist und Korrespondent bei der unabhängigen Presseagentur Colombia Informa. Aktuell arbeitet er im Projekt für Erwachsenenbildung und Zusammenleben im Sekretariat für Bildung des Bürgeramts des Stadtteils Ciudad Bolívar (Bogotá).
Wir schätzen ihn auch wegen seiner Führungsrolle in den Prozessen für Kriegsdienstverweigerung in Bogotá.

STEFANY LORENA ROMO MUÑOZ
Lorena ist 23 Jahre alt, studiert Politikwissenschaft an der Universidad Nacional de Colombia und hat sich an der Universidad Externado de Colombia immatrikuliert, um dort ab August ihre Ausbildung in Staatswissenschaften zu beginnen.
Sie ist Aktivistin der Studierendenbewegung seit 2010. Sie hatte eine führende Rolle in der studentischen Organisation Proceso Nacional Identidad Estudiantil in Bogotá und nahm für sie teil an der akademischen Kommission des nationalen studentischen runden Tisches („Mesa Amplia Nacional Estudiantil“). Lorena hat im Jahr 2015 mit tadellosem Engagement als Sozialreferentin des Sekretariats für Bildung im Distrikt Bogotá gearbeitet.
Sie hat eine wichtige Rolle in den Stadtteilen Teusaquillo und Chapinero. Während ihres sozialen Aktivismus hat sie an verschiedenen zivilgesellschaftlichen Initiativen für den Friedensprozess teilgenommen, zum Beispiel: Volksfront für den Frieden („Frente Amplio por la paz“), sozialer Aufschrei für den Frieden („Clamor Social por la paz“); sie veranlasste auch den ersten Bildungskongress für den Frieden, der im Jahr 2014 in Cali stattfand.

HEILER LAMPREA
Heiler ist 25 Jahre alt, Abgeordneter im Senat der Universidad Pedagógica Nacional seit 2013. Er steht mit seinem Philosophiestudium im Magister kurz vor dem Abschluss. Durch sein soziales Engagement ist er zu einer Führungsfigur der Volksfront für Bildung, Frieden und Menschenrechte geworden („Frente Amplio por la Educación, la Paz y los Derechos Humanos“). Er ist seit 2010 Mitglied des Proceso Nacional Identidad Estudiantil und des Congreso de los Pueblos.
Er arbeitet in einer Initiative mit, die die gemeinschaftliche Stadtteilarbeit in den Schulen von Suba (Bogotá) begleitet und dort politische Partizipation, Menschenrechte, Gewaltlosigkeit, kommunale Selbstverwaltung sowie Drogenprävention fördert und damit den Zugang zu höherer Bildung ermöglichen will.
In seiner Rolle als studentischer Repräsentant förderte er den institutionellen Dialog für den Friedensprozess an seiner Universität.

VÍCTOR ORLANDO ARIZA GUTIERREZ
Víctor ist 21 Jahre alt, seit der Sekundarstufe Teil der sozialen Bewegungen für eine bessere öffentliche Bildung in Kolumbien und förderte diese Kämpfe auch nach seinem Eintritt in die Universität.
Er studiert Geographie und ist Studierendenvertreter im Mediationsteam der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universidad Nacional de Colombia. Seit 2011 ist er Mitglied im Proceso Nacional Identidad Estudiantil, einer Organisation, die sich der Förderung öffentlicher, kostenloser und guter Bildung verschrieben hat, und daher auch am nationalen studentischen runden Tisch („Mesa Amplia Nacional Estudiantil“) vertreten ist.

DANIEL EDUARDO HERNÁNDEZ MUÑOZ
Daniel ist 23 Jahre alt und macht seit 2010 im Proceso Nacional Identidad Estudiantil und im Congreso de los Pueblos mit. Er studiert im 7. Semester Philosophie an der Universidad Pedagógica Nacional.
Er arbeitet in einer Initiative mit, die die gemeinschaftliche Stadtteilarbeit in den Schulen von Suba (Bogotá) und die Selbstorganisation der Schüler*innen der Sekundarstufe für die Verteidigung der öffentlichen Bildung fördert. Seine sozialen Aktivitäten führt er vor dem Hintergrund des Ansatzes, dass Bildung für alle da sein muss, und der Lehren des Soziologen Orlando Fals Borda der Organisation Forschung und gemeinsame Aktion („Investigación Acción Participativa“) durch.

LUIS DANIEL JIMENEZ CALDERON
Er ist 34 Jahre alt und Agraringenieur an der Universidad Nacional de Colombia. Im Moment repräsentiert er die Gebietskörperschaft Arando, in der er für lokale und bäuerliche Angelegenheiten in Usme und Tunjuelito zuständig ist. Er ist Mitglied in der Nationalen Agrarkoordination („Coordinador Nacional Agrario“) und des Congreso de los Pueblos. Er arbeitet auch im Umweltnetzwerk Bakata mit und hat eine führende Rolle in der Interessengemeinschaft der Familien für ökologische Landwirtschaft („Proceso de Asociación de Familias Agroecológicas“).
Während seiner Studienzeit war er Abgeordneter des Fakultätsrates der Agrarwissenschaft an der Universidad Nacional de Colombia und bekam Gewaltdrohungen aufgrund seiner Aktivitäten. Heute ist er Magisteranwärter für die Erforschung ländlicher Entwicklung an der Päpstlichen Universität („Pontificia Universidad Javeriana“).

ANDRES FELIPE RODRIGUEZ PARRA
Er ist 23 Jahre alt und Philosophiestudent an der Universidad Nacional de Colombia. Er ist studentischer Aktivist und nimmt am nationalen studentischen runden Tisch („Mesa Amplia Nacional Estudiantil“) teil. Im Moment arbeitet er für die Stiftung Frieden und Versöhnung. Außerdem ist er studentischer Abgeordneter im Congreso de los Pueblos.

GERSON ALEXANDER YACUMAL RUIZ
Er ist 27 Jahre alt und schließt bald sein Studium der Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Menschenrechte an der Universidad Pedagógica Nacional ab. Er lehrte außerdem schon Kinder und Jugendliche an den Schulen von Ciudad Bolívar und Tunjuelito. Derzeit engagiert er sich als Schatzmeister der Organisation TEJUNTAS, die in Ciudad Bolívar und Usme im Jugendbereich arbeitet, um die Menschenrechte der Jugendlichen zu garantieren und ihnen produktive Alternativen zu ermöglichen.

LICETH JOHANA ACOSTA
Sie ist 21 Jahre alt, studiert im 4. Semester Soziale Arbeit an der Universidad Pedagógica Nacional und ist Teil der Organisation Proceso Nacional Identidad Estudiantil, des nationalen studentischen runden Tisches („Mesa Amplia Nacional Estudiantil“) sowie des Congreso de los Pueblos. 2010 engagierte sie sich als Frauenrechtsverteidigerin und widmet sich nun dem Aufbau von Studierendenräten an der Universidad Pedagógica Nacional.

JHON FERNANDO ACOSTA
Er ist 19 Jahre alt, studiert an der Universidad Pedagógica Nacional Theaterwissenschaft und engagiert sich für Geschlechtergerechtigkeit. Als Aktivist wie in seinem Studium nutzt er seinen Körper als Territorium für den Friedensprozess. Außerdem entwickelt er in einer wissenschaftlichen Arbeit künstlerische Werkzeuge zur Unterstützung des Friedensprozesses. Er ist ebenfalls Mitglied des Proceso Nacional Identidad Estudiantil.

FELIX MAURICIO AUGUSTO GUTIERREZ DIAZ
Er ist 25 Jahre alt und studiert Philosophie an der Universidad Pedagógica Nacional. Er ist aktives Mitglied des Kollektivs „Accion Maestra“, das in der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit tätig ist mit dem Ziel, durch Kunst und Bewegung Drogenkonsum, Kriminalität und Gewalt zu verhindern und die jungen Menschen für den Friedensprozess zu begeistern. Er engagiert sich im Leseprojekt des Oberbürgermeisters von Bogotá, wodurch in Familien und Gemeinschaften mit Gewalterfahrungen Leseförderung betrieben wird. Außerdem arbeitet er in der Bildungsevaluation („Pruebas Saber“) in den städtischen und ländlichen Regionen des Departements Cundinamarca in Zusammenarbeit mit der Bildungsorganisation ASED.
Er ist Menschenrechtsverteidiger und setzt sich besonders für ein Recht auf Bildung ein, das für die Transformationen des Friedensprozesses nötig ist. Er ist Mitglied im Congreso de los Pueblos.

FORDERUNGEN
1. Wir fordern Freiheit für die festgenommenen Personen und die Garantie, dass sie einen fairen Prozess erhalten.
2. Wir fordern die Anerkennung, dass die festgenommenen Personen Aktivist*innen sozialer Bewegungen sind, deren Aktivitäten legal und legitim sind.
3. Wir fordern Garantien, dass politische Beteiligung, die Durchführung sozialer Proteste und die Meinungsfreiheit gewährleistet werden.
4. Wir fordern ein Ende aller Mechanismen, die die Menschenrechtsverteidigung in Kolumbien behindern und bedrohen.
5. Gegenüber der Generalstaatsanwaltschaft fordern wir, dass sie in Übereinstimmung mit dem Prinzip der richterlichen Unabhängigkeit handelt, indem sie die gesammelten Beweise vernünftig und technisch einwandfrei bewertet.
6. Gegenüber den Institutionen des kolumbianischen Staates und den Medien fordern wir, dass dem Aufruf des Hochkommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen Folge geleistet wird, die Koalitionsfreiheit der festgenommenen Personen zu respektieren, da bisher keine richterliche Verurteilung erfolgte.
7. Gegenüber den Medien, die die festgenommenen Menschen schon als Schuldige präsentierten, fordern wir die Veröffentlichung einer Richtigstellung und eine Berichterstattung ohne Vorverurteilungen.

Es unterschreiben,
CONGRESO DE LOS PUEBLOS
ACCIÓN EDUCATIVA SUBA
ALIANZA GLOBAL DE RECICLADORES
ASOCIACION COMUNITARIA DE DESARROLLO SOCIAL
ASOCIACIÓN DE FAMILIARES DE EJECUCIONES EXTRAJUDICIALES
ASOCIACION DISTRITAL DE EDUCADORES –ADE
ASOCIACIÓN MINGA
ASOCIACIÓN NACIONAL DE ESTUDIANTES DE SECUNDARIA
ASOCIACION NACIONAL DE ESTUDIANTES UNIVERSITARIOS
ASOCIACIÓN NACIONAL DE RECICLADORES COLOMBIA
ASOCIACION NOMADESC,
ASPU NACIONAL Y CAPITULOS REGIONALES
CAMPAÑA, DEFENDER LA LIBERTAD UN ASUNTO DE TODOS
CASA DE LA MUJER
CEAC
CENRO DE INVESTIGACIÓN DE SUR OCCIDENTE
CENSAT – AGUA VIVA
CENTRAL OBRERA DEPARTAMENTAL SANTA CRUZ BOLIVIA
CIMA NARIÑO
COALICION DEMOVIMIENTOS Y ORGANIZACIONES SOCIALES DE COLOMBIA – COMOSOC
COLECTIVO DE ABOGADOS „JOSÉ ALVEAR RESTREPO“
COLECTIVO DE DD.HH. MARTIN HERNANDEZ
COLECTIVO DE JÓVENES TRABAJADORES
COLECTIVO FLORA TISTAN
COLECTIVO LA VIA PROPIA
COLECTIVO SURALTERNO
COLECTIVO VAMOS POR LOS DERECHOS
COMISION DE INTERLOCUCION DEL SUR DE BOLIVAR
COMISION DE INTERLOCUCIÓN DEL SUR DE BOLÍVAR
COMISIÓN DE JUSTICIA Y PAZ
COMITÉ DE AMÉRICA LATINA Y EL CARIBE PARA LA DEFENSA DE LOS DERECHOS DE LA MUJER -CLADEM COLOMBIA
COMITÉ DE SOLIDARIDAD CON LOS PRESOS POLÍTICOS
COMITE EJECUTIVO CENTRAL JUVENTUD COMUNISTA COLOMBIANA
COMITE MUJERES CORTERAS DE LA CAÑA,
COMITÉ PERMANENTE POR LA DEFENSA DE LOS DERECHOS HUMANOS – CPDDHH
CONFEDERACIÓN CAMPESINA DE PERU
CONFEDERACIÓN SINDICAL ÚNICA DE TRABAJADORES CAMPESINOS DE BOLIVIA
CONFLUENCIA DE MUJERES PARA LA ACCION PÚBLICA
COORDINADORA NACIONAL MINEROENÉRGETICA
COORDINADOR NACIONAL AGRARIO
CORPORACION CARTOGRAFICA SUR
CORPORACIÓN CLARETIANA NORMAN PEREZ BELLO
CORPORACIÓN COLECTIVO LEÓN ZULETA
CORPORACION COMITÉ DE DDHH JESUS MARIA VALLE JARAMILLO
CORPORACION DD.HH. CONTRACORRIENTE, COLECTIVO DEFORMACION
CORPORACIÓN EL COLECTIVO
CORPORACION ENSAYOS PARA LA PROMOCION DE LA CULTURA POLITICA
CORPORACION JURIDICA LIBERTA
CORPORACION SOCIAL NUEVO DIA
CORPORACIÓN SOLIDARIDAD JURÍDICA
DIALOGO INTERECLESIAL POR LA PAZ EN COLOMBIA -DIPAZ-
DUNDACION PARA LA PAZ
EL REBELDE MEDIOS ALTENARTIVOS
EQUIPO JURIDICO PUEBLOS
ESCUELA DE FORMACIÓN POPULAR PEDRO NEL JIMÉNEZ
FEDERACIÓN DE ESTUDIANTES UNIVERSITARIOS- FEU COLOMBIA
FONDO LUNARIA
FUERZA NACIONAL MAGISTERIAL
FUNDACION GUAGUA VALLE
FUNDACIÓN LAZOS DE DIGNIDAD
FUNDACIÓN LIBERTAD DERECHOS Y PAZ CESAR
FUNDACION PARA LA PAZ
FUNDACIÓN POR LA DEFENSA DE LOS DERECHOS HUMANOS Y EL DIH DEL ORIENTE Y CENTRO DE COLOMBIA –DHOC
FUNDESUMA
HIJOS E HIJAS CAPÍTULO BARRANCABERMEJA
HIJOS E HIJAS NACIONAL
HOMBRES Y MUJERES DE TRIANA
IDENTIDAD ESTUDIANTIL CESAR
INSTITUTO DE INVESTIGACION Y ACCION ENPROCESOS EDUCATIVOS Y SOCIALES ORLANDO FALS BORDA
INSTITUTO LATINOAMERICANO POR UNA SOCIEDAD Y UN DERECHO ALTERNATIVOS ILSA
INSTITUTO NACIONAL SINDICAL
JUVENTUD COMUNISTA DE COLOMBIA – JUCO
JUVENTUD REBELDE
JUVENTUD REBELDE COLOMBIA
LA ASOCIACIÓN DE FAMILIAS AGROMINERAS DEL SUR DE BOLÍVAR Y ANTIOQUIA (AFASBA)
LA CORPORACIÓN CLARETIANA NORMAN PÉREZ BELLO
LAPES-OFB
LA RED POPULAR CAMINANDO LA PALABRA
LIGA DE LAS MUJERES
MARCELO SANCHEZ SORONDO CANCILLER ACADEMIA DE CIENCIA
MARCHA PATRIÓTICA CESAR
MESA DE CERROS
MESA DE TRABAJO MUJER Y CONFLICTO ARMADO
MODEP ANTIOQUIA
MOVICE ANTIOQUIA Y SUS ORGANIZACIONES
MOVICE ANTOOQUIA
MOVICE CAPÍTULO VALLE
MOVIMIENTO DE TRABAJADORES Y TRABAJADORAS CAMPESINOS Y CAMPESINOS Y COMUNIDADES DEL CESAR
MOVIMIENTO NACIONAL DE VICTIMAS DE CRIMENES DE ESTADO
MOVIMIENTO POR LA DEFENSA DE LOS DERECHOS DEL PUEBLO – MODEP
MUJERES POR LA PAZ
OFICINA DE  ASUNTOS ESTUDIANTILES U DE ANTIOQUIA DE LA FACULTAD DE DERECHO
ONG INTERNACIONAL COLOMBIA DESPLAZADOS
ORGANIZACIONES JOVENES PROGRESISTAS
ORGANIZACIÓN FEMENINA POPULAR
ORGANIZACIÓN NACIONAL INDIGENA
PARTIDO COMUNISTA BOGOTÁ
PARTIDO COMUNISTA COLOMBIANO
PARTIDO COMUNISTA DE CANARIAS
PARTIDO COMUNISTA REGIONAL ANTIOQUIA
PLATAFORMA COLOMBIANA DE DERECHO HUMANOS  DEMOCRACIA Y DESARROLLO
PLATAFORMA JUVENIL SEGUNDA INDEPENDENCIA
PLATAFORMA SOCIAL ENGATIVÁ
PLATAFORMA SOCIAL USME
PODER Y UNIDAD POPULAR DEL CESAR
PODER Y UNIDAD POPULAR NACIONAL
PROCESO DE COMUNIDADES NEGRAS
PROCESO DISTRITAL DE OBJECION DE CONCIENCIA DE BOGOTA
PROCESO JUVENIL BOGOTÁ REBELDE
PROCESO NACIONAL IDENTIDAD ESTUDIANTIL
PROJET ACCOMPAGNEMENT SOLIDARITE COLOMBIE
REBELDIA ESTUDIANTIL ORGANIZADA
RED DE HERMANDAD Y SOLIDARIDAD CON COLOMBIA
RED DE MUJERES JOVENES
RED DISTRITAL DE ESTUDIANTES DE SECUNDARIA
RED ENRÓLATE CON SUBA
RED POPULAR CAMINANDO LA PALABRA
RED POPULAR DE DERECHO HUMANOS BOGOTÁ SUR
RED UNIPAZ
ROCAZO ESTUDIANTIL
RUTA PACIFICA DE MUJERES
SEMILLAS DE DIGNIDAD Y MEMORIA
TEJIDO JUVENIL NACIONAL TRANSFORMANDO SOCIEDAD – TEJUNTAS
UNIDAD DE PROCESOS POPULARES
UNIÓN PATRIÓTICA – UP
UNIÓN SINDICAL OBRERA
UP ANTIOQUIA
ZONA PÚBLICA