Archiv für Juni 2014

11.8. – „I love you, I respect you, I need you” – 15M from inside / „Os quiero, os respeto, os necesito“ – 15M desde dentro (Doku)

Montag, 11.8.2014, ab 19.30 Uhr Kneipe und Essen gegen Spende, ab 20.15 Uhr Einführung, Film (Spanisch mit englischen Untertiteln) und Diskussion in Anwesenheit einer der Regisseur_innen
Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

„Ich liebe euch, ich respektiere euch, ich brauche euch“, mit diesen Worten begann Román, ein 80-jähriger Madrilene der seit 50 Jahren auf wirkliche Veränderungen gewartet hat, seine Redebeiträge. Am 15. Mai 2011 wachte er auf Madrids zentralem Platz Puerta del Sol gemeinsam mit einer ganzen Generation junger Menschen aus ihrer Machtlosigkeit und Frustration auf. „Sie nennen es Demokratie, aber es ist keine.“ Die Bewegung der Indignados (Empörten) besetzten den Platz und stießen eine Bewegung an, die weltweit Verbreitung fand. Eine Generation von jungen Menschen, die wie eingeschläfert schien, besetzte überall in Spanien Plätze und machte später Protestzüge durch die Landstraßen und Dörfer der Halbinsel, um eine echte Demokratie zu fordern. Eine Bewegung der Mitbestimmung und der Vollversammlungen, die große Anstrengungen leistete, dass Entscheidungen im Konsens getroffen werden und alle auf Augenhöhe miteinander agieren. Diese Bewegung verändert die spanische Gesellschaft und die EU… und sie hat gerade erst damit begonnen.

Diese bewegende Doku von Mitgliedern der Medien-Kommission der Bewegung bietet einen Blick aus dem Inneren. „Die Spanische Revolution“ aus der Perspektive ihrer Protagonist_innen und einer Generation, deren Träume durch die Politik der spanischen Regierung und der von der deutschen Bundesregierung angeführten EU zerstört wurden – eine Generation, die eine andere Welt vorschlägt.

Wir zeigen die Doku in Anwesenheit von Alex, einem der Medienaktivist_innen, die den Film gemacht haben. Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussionen.

Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, i furiosi und des Referats Politische Bildung des AStA der FH Düsseldorf