19.-21. Oktober 2012 – Solidarität heute und morgen – Nicaragua-Konferenz

19. bis 21. Oktober 2012
Die Börse, Wolkenburg 100, Wuppertal

Freitag – 16.00 – 21.00 Uhr: Begrüßung, Einführung, Crash-Kurse, Podiumsdiskussion
Samstag – 09.45 – 20.30 Uhr: Vorträge, Workshops, Markt für Informationen und Austausch
Samstag – 21.00 Uhr: Konzert „La Papa Verde“
Sonntag – 10.00 – 12.45 Uhr Großgruppen-Aktivitäten und Interaktives Abschlussplenum

Direkt nach der Revolution 1979 war die Unterstützung der revolutionären Prozesse in Nicaragua und der Protest gegen den Krieg der USA, Contra und ihren Helfer_innen die selbst gesetzte Aufgabe der Solidaritätsbewegung. Mit dem Abrücken von der politischen Linie der FSLN wechselte der Schwerpunkt hin zur Unterstützung der Basisbewegungen.
Die Ansätze und Arbeitsweisen der zu Nicaragua aktiven Gruppen und Organisationen entwickelten sich unterschiedlich. Der Querschnitt reicht heute von Weltwärts-Projekten über den Aufbau von Infrastruktur, die Finanzierung von sozialen Organisationen und NGOs bis hin zu direkten Handelsbeziehungen mit der Zielsetzung Standards für einen fairen Handel zu entwickeln.
Im Rahmen des letzten Nicaragua-Bundestreffens 2010 wurde intensiv darüber diskutiert, wo wir unsere Solidaritätsarbeit verorten. Die gemeinsam formulierte Antwort: Es muss uns darum gehen, die Solidarität zwischen den Menschen und ihren Kämpfen und Bewegungen zu stärken – und nicht darum, sich mit einer Regierung oder gar einem Land oder “Volk” solidarisch zu erklären (vgl. die Dokumentation des Treffens unter: www.nicaragua-verein.de). Nun möchten wir uns anhand folgender Themen mit Gästen aus Nicaragua darüber austauschen, wie wir dies in unserer praktischen Arbeit umsetzen können und wie wir weiterkommen:

- der Faire und Solidarische Handel und die Frage nach Unterstützung ländlicher Entwicklung und Ernährungssouveränität mit Hilfe von Kooperativen

- das sensible Thema Gewalt gegen Frauen in Nicaragua sowie der Kampf gegen diese Gewalt und ihre strukturellen gesellschaftlichen Ursachen

- Nachhaltige Energiepolitik und Klimawandel – einerseits sogenannter Biosprit aus Zuckerrohr und dessen Folgen in Nicaragua andererseits die dortige Förderung alternativer Energiegewinnung

- Nicaraguas Wirtschaftspolitik zwischen IWF und ALBA sowie mögliche Alternativen zur export- und freihandelsfixierten Wirtschaftsweise mittels kommunaler Entwicklung

Ein abwechslungsreiches inhaltliches Programm aus Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträgen der Gäste aus Nicaragua, Großgruppenspielen und einem Rahmenprogramm mit einem Workshop zu Chancen und Kritik an Freiwilligendiensten, einem Markt für Informationen und Austausch, einem Konzert von „La Papa Verde“ sowie Raum für informellen Austausch erwarten euch.

Eine Ausführliche Beschreibung der Inhalte, Vorträge und Workshops findet ihr auf dem Flyer (hier klicken zum Download) und der Website der Konferenz: www.nicaragua-konferenz.org

Der Konferenz-Beitrag beträgt
30,- Euro Normalpreis
15,- Euro Ermäßigt (nach eigenem Ermessen)
45,- Euro Solidaritätspreis
Der Preis enthält: Teilnahme an 3 Konferenztagen, Mittag- und Abendessen (vegetarisch und vegan), Eintritt für das Konzert
- Der Beitrag ist zu Beginn der Konferenz bar zu zahlen -

Zwecks besserer Planung bitten wir um rechtzeitige Anmeldung an: info@informationsbuero-nicaragua.org.
Um auch den Teilnehmer_innen von weiter weg einen günstigen Aufenthalt zu ermöglichen, haben wir eine Bettenbörse eingerichtet.

Mehr Infos unter: www.nicaragua-konferenz.org